Cello meets Jazz

Alexandra Netzold (Violoncello) - Oliver Taupp (Klavier)

Alexandra Netzold begeistert seit über zwei Jahrzehnten ihr Publikum auf nationalen und internationalen Konzertbühnen und gilt als eine ganz besonders engagierte Botschafterin der Musik. Das Magazin „ Paris Actualités Musique“ würdigt sie mit „ einem fantastischen Spiel mit musikalischem Feuer" und zeigt sich höchst beeindruckt von „ ihrem tiefgreifenden künstlerischen Ausdruck“. 
Alexandra Netzold studierte bei Maria Kliegel in Köln und bei David Geringas am Mozarteum Salzburg und ist internationale Preisträgerin. Seither entfaltet sie eine weltweite Konzerttätigkeit, die große Resonanz bei Publikum und Presse findet. Sie ist regelmäßig zu Gast bei wichtigen Musikfestivals und Konzertreihen; es liegen zahlreiche prämierte CD-Einspielungen, Rundfunk- und Fernsehproduktionen vor. Ihr sehr persönlicher Stil wurde geprägt durch die künstlerische Zusammenarbeit mit bedeutenden Musikern wie Mstislaw Rostropowitsch, dem Amadeus Quartett und anderen. 
Zusammen mit dem Klassik- und Jazzpianisten Oliver Taupp bildet sie seit 2022 ein sehr erfolgreiches Duo, das in renommierten Konzertreihen gastiert. In Ihren Rezensionen liest man bereits von einem „kammermusikalischen Traumpaar, das den Vergleich mit der Weltspitze nicht zu scheuen braucht (…) Sie kommunizieren förmlich telepathisch miteinander und musizieren beide mit einer so hinreißenden Sensibilität und gemeinsamen Leidenschaft - das soll den beiden erst mal einer nachmachen.“ (Schwetzinger Zeitung).


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REZENSION RHEIN NECKAR ZEITUNG /  Dezember 2024


KONZERTCELLISTIN ALEXANDRA NETZOLD & JAZZPIANIST OLIVER TAUPP BEGEISTERN MIT „CELLO MEETS JAZZ"

Im vollbesetzten Saal des Karmeliterklosters in Hirschhorn am Neckar begeisterte das internationale Konzertduo mit Konzertcellistin Alexandra Netzold und Jazzpianist Oliver Taupp das Publikum!

Die Konzertcellistin und der Jazzpianist - eigentlich kommen sie aus völlig unterschiedlichen Welten der Musik und doch sind sie quasi Seelenverwandte - wie man in einem Interview der Cellistin Alexandra Netzold erst jüngst in einem großen Künstlerportrait der Rhein-Neckar-Zeitung lesen konnte. Die beiden  konzertieren ausgesprochen erfolgreich als festes Duo in renommierten Konzertreihen und sind gefragte Künstler für internationale CD-Aufnahmen, wie jüngst erst diesen Sommer in den legendären Bauer Tonstudios in Ludwigsburg, wo schon so berühmte Musiker wie Yehudy Menuhin, Cecilia Bartoli, Chick Corea und Miles Davis aufgenommen haben. In den Rezensionen des sympathischen Duos liest man bereits von einem kammermusikalischen Traumpaar, das den Vergleich mit der Weltspitze der Konzertduos nicht zu scheuen braucht.

Mit CELLO MEETS JAZZ beschreiten die beiden Künstler nun ganz neue Wege und kombinieren klassische Konzerttänze mit edlen Jazz-Arrangements. Was Anne Sophie Mutter, die Jahrhundertgeigerin, im Bereich der Filmmusik momentan kreiert, setzt die vielseitige Cellistin Alexandra Netzold zusammen mit ihrem neuen festen Duopianisten Oliver Taupp in der eleganten Fusion aus Klassik und Jazz um. Im „Karmelabend" im Kloster Hirschhorn verzauberten die beiden das Publikum von der ersten Minute an.


Mit „Baroque In Rhythm" aus der  Jazz -Suite (1984) von Claude Bolling eröffnete das Duo den Konzertabend. Zweifellos ist Alexandra Netzold eine fantastische, hoch virtuose Cellistin. Aber da ist noch mehr, da ist Persönlichkeit, Ausstrahlung, eine gewisse Magie, die das Publikum sofort verführt. Sie lächelt, sie flirtet mit dem Publikum, sie strahlt eine unglaubliche Begeisterung für die Musik aus. Mit Oliver Taupp geht sie eine synchron, aber auch leidenschaftlich  agierende Partnerschaft ein. Intuitiv reagieren beide auf die Impulse des anderen. Auch in „Meditacao" des brasilianischen Komponisten Antonio Carlos Jobim singt Alexandra Netzold auf ihrem wunderbaren alten italienischen Fagnola - Cello, flirtet voller Charme mit dem Klavier und  Oliver Taupp geht dieses Werk ungeheuer sensibel und weich im Anschlag an und reagiert sehr feinfühlig auf seine Partnerin am Cello.


Wild wird es in Granados' „Danza Andaluza No. 5", intensiv und explosiv spielen sich die beiden die musikalischen Bälle zu. Mit Chick Coreas „Friends" gelingt dem Duo eine absolut feinsinnige Intimität, ihr Spiel ist vom Fleck weg sehr persönlich und voller Leichtigkeit, dazu das perlende Solo des Pianisten - meisterhaft! Mit George Gershwins „Summertime" begeistert Alexandra Netzold mit ihrer unglaublichen Gesanglichkeit und Feinheit des Tones, und schafft damit immer wieder Momente reiner Poesie.

Eine wahre Entdeckung ist das Werk „Slavic Cello", das Oliver Taupp, auch Komponist und Arrangeur, extra für das Duo 2024 komponiert hat und es seiner Konzertpartnerin Alexandra Netzold gewidmet hat. Hier steht rassiges slawisches Temperament neben elegant-gesanglichen Melodiebögen, die zum Träumen verleiten, bis wilde und unfassbar gekonnt improvisierte Jazzsoli des Klaviers das Spielfeuer beider Instrumente entfachen. Ein Meisterwerk!

 Mit Peter Tschaikowskys „Valse Sentimentale" verführt Alexandra Netzolds Celloton mit Charme, Romantik und Leichtigkeit. Betörend auch Antonio Carlos Jobims „Chega De Saudade" oder auch als „No More Blues" bekanntes Musikstück: Hier beweisen sich die beiden Virtuosen als kongeniales Musikergespann, blühend im Ton, ungemein flexibel agierend und „very latin"...Claude Bollings „Ballade" aus der Jazz - Suite (1984) ist einfach umwerfend musiziert von den beiden: So berückend - die Schwerkraft unserer physischen Bedingtheit wird scheinbar zauberisch außer Kraft gesetzt, bis das Publikum nur noch staunt über so viel melodiöse Eloquenz. Mit Bravorufen quittierte das Publikum ein absolutes Highlight des Abends mit Astor Piazzollas „Libertango". Wie sich hier die Cellistin und der Pianist den rassigen Tango - Impulsen hingeben, wie sie sich gegenseitig anstacheln, mit wie viel Leidenschaft und Feuer sie diesen Tango förmlich eng musikalisch aneinandergeschmiegt zusammen tanzen - das ist Weltklasse!

 Danach ein Meisterwerk der Jazz - Musik mit Miles Davis' „ Blue In Green". Hier zelebriert das perfekt aufeinander eingespielte Cello-Klavier-Duo die Melodieseligkeiten und den Tiefgang dieser Musik so elegant, so fein und so berührend, dass es kaum in Worte zu fassen ist.

Zum  fulminanten Finale erklingt Claude Bollings „Galop" aus der Jazz - Suite (1984), das Alexandra Netzold und Oliver Taupp nochmals alle virtuosen Register ihres Könnens ziehen läßt: Leidenschaftlich und temperamentvoll legen die beiden eine mitreißende Version dieses berühmten Jazz - Werks hin. Der danach aufbrandende Applaus mit Bravorufen des Publikums feiert diese beiden Ausnahmemusiker auf das Allerhöchste.

Ein packendes Hörerlebnis! 

Als Zugabe offerierten die Konzertcellistin und der Jazzpianist eine zauberhafte und unfassbar tänzerische Version von George Gershwins „I Got Rhythm". Solch eine Qualität hört man nicht alle Tage!

(Aloisia Sauer)

CD Cello meets Jazz


Im September 2024 war das Duo Alexandra Netzold & Oliver Taupp in den legendären Bauer Studios in Ludwigsburg zu Gast und spielte sein erstes Debüt - Album CELLO MEETS JAZZ ein. 
Internationaler Release - Termin war im März 2025 unter dem Label SACRAL. 
Erhältlich über Deezer, Spotify, Apple Play Music, Amazon, JPC etc.